Coaching Zentrum Olten GmbH
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Coaching Zentrum Olten GmbH
Postfach 414 · CH-4601 Olten
T 062 926 43 93 · F 062 926 43 91
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Ausbildungsziele Diese Seite drucken
Die Ausbildung befähigt Sie zur fachgerechten Durchführung von Einzel- und Teamcoachings.
Sie
- lernen den Coachingprozess kennen und entwickeln die eigene Coaching- und Führungskompetenz
- gestalten Veränderungsprozesse mittels Zielvereinbarung und Standortbestimmung
- reflektieren arbeitsbezogene Fragestellungen auf der Grundlage von Theorien der systemischen Beratung und setzen sich mit einer Auswahl von Interventionsformen auseinander
- verstehen die Psychologie der Gesprächsführung und unterstützen den Klienten bei der Erarbeitung von Aktionsplänen
- erhöhen Ihre soziale und psychosoziale Kompetenz, welche sich in einer vertrauensvollen Kommunikation widerspiegelt



 
Ausbildungsstufen
Stufe 1 - Coaching selber erfahren

In dieser ersten Phase arbeiten Sie im Rahmen eines Coachingprozesses an sich selbst. Sie lernen und erfahren an der eigenen Person, was ein Verhaltensentwicklungsprozess ist. Das Lernerlebnis findet in der eigenen Realität und nicht an Fallbeispielen statt. Dieses Vorgehen setzt eine hohe Motivation und Bereitschaft zur Arbeit mit sich selbst und zur kritischen Selbstreflexion voraus. Beide sind wichtige Eigenschaften eines guten Coachs.

Der Verhaltensentwicklungsprozess
1. Im begleiteten Verhaltensentwicklungsprozess (Coaching) definieren Sie Ihre individuellen Erwartungen und Ziele.
2. Entsprechend den formulierten Zielen setzen Sie sich mit Themen und Inhalten auseinander und verknüpfen die Erkenntnisse mit der eigenen Biografie. Damit wird Wissen aktiviert, vertieft und gleichzeitig die bewusste Wahrnehmung trainiert.
3. Diesen Erkenntnissen stellen Sie Ihre persönlichen Verhaltensmuster gegenüber. Einstellungen und Gewohnheiten werden überprüft und allenfalls schrittweise neu ausgerichtet. Eigene Werthaltungen werden erkannt und gewichtet.
4. Im Coachinggespräch werden die Resultate mit dem Lehrcoach besprochen und das Verhalten wird reflektiert. Das Erfolgsbewusstsein, die Selbstmotivation und das Selbstvertrauen werden gestärkt. Die Zusammenarbeit mit dem Lehrcoach garantiert die Kontinuität des Prozesses und bringt Sinn und Transparenz in die Arbeit an der persönlichen Entwicklung.



 
Inhalte
- Führungsverhalten - eine innere Qualität
- das Selbstbild/die Wirkung der Fremdbestimmung
- Motivation durch Anreiz/Angst vs. Eigenmotivation
- Einstellungen und Gewohnheiten
- das Wertesystem kennen lernen - die Leitplanken für die Lebensgestaltung
- von der Vision zur Mission (Aktionsplan, Zielsetzung und Zielerreichung)
- Entwicklung von Leistungssteigerungsstrategien
- Entscheidungsfindung und Problemlösungsprozesse
- Zuhören und Empathie in der Kommunikation
- Kommunikation als Führungsinstrument
- Führungsvermögen im Unternehmen
- positive Erwartungshaltung durch neu gewonnenes Selbstbewusstsein, Selbstvertrauen
- Selbstachtung, Selbstwertgefühl und Selbstsicherheit

Ihr Lehrcoach begleitet den Lern- und Entwicklungsprozess, feflektiert mit Ihnen Ihre Erkenntnisse und sichert den Transfer in die Praxis.


 
Stufe 2 - Coach werden

In der zweiten Ausbildungsphase erhalten Sie das professionelle Handwerkszeug. Coaching und Training wechseln sich ab und aus Theorie wird «angewandtes Coaching».

Inhalte/Module
- Modul 1: Systemische Theoriegrundlagen
- Modul 2: Was ist Coaching?
- Modul 3: Die Rahmenbedingungen von Coachings: Haltung, Spielregeln und Dauer
- Modul 4: Der Coachinggesprächsablauf-Ablauf
- Modul 5: Systemische Fragemethoden im Coaching
- Modul 6: Psychologische Grundlagen für Coaching und Beratung
- Modul 7: Coaching(-Konzepte) für die Praxis, "Methoden und Werkzeuge"
- Modul 8: Entwicklung der persönlichen Coachingkonzeptes

Der Lehrcoach betreut Workshops, in welchen anhand von Praxisbeispielen Lösungen erarbeitet und reflektiert werden. Je nach Interessenslage und dem Diplomierungsthema wird erwartet, dass sich die Teilnehmenden selbstständig Kenntnisse aus entsprechender Fachliteratur erwerben.

 
Stufe 3 - Coachingtätigkeit reflektieren, Kompetenznachweis/Diplomierung

Während dieser dritten und letzten Ausbildungsphase betreuen Sie als Diplomand eigene Kunden und reflektieren Ihre Coachingtätigkeit mit dem Lehrcoach. Daneben bereiten Sie sich in Lerngruppen auf die Diplomprüfung vor.

Die Diplomprüfung umfasst folgende Inhalte
- Prüfungsfach 1: Eigene Coaching-Praxis
Anhand der eingereichten Dokumentation über selbst durchgeführte Coachings weist der Kandidat seine Fähigkeit nach, als Coach professionell zu agieren.
- Prüfungsfach 2: Eigenes Coaching-Konzept
Der Kandidat ist in der Lage, das von ihm entwickelte eigene Coaching-Konzept zu reflektieren, zu begründen und zu beurteilen.
- Prüfungsfach 3: Diplomarbeit
Der Kandidat ist fähig, die von ihm verfasste Diplomarbeit zu reflektieren, zu begründen und zu beurteilen.
- Prüfungsfach 4: Fachwissen über Coaching
Der Kandidat weist nach, dass er über Coachingfachwissen verfügt. Aufgrund seines Coachingfachwissens und seiner Erfahrung als Coach hat er zu relevanten Aspekten des Coachings eine fundierte Meinung und kann diese plausibel begründen.

Das Reglement und die Wegleitung zur Durchführung der Diplomprüfung SCA bilden die Grundlage des Kompetenznachweises. Darin finden Sie die Angaben über den Umfang der Arbeiten.

 
Abschlüsse
dipl. Coach SCA (gesamtschweizerisch anerkannter Verbandsabschluss)

Prüfungsreglement (pdf)
Wegleitung (pdf)
Wichtige Hinweise (pdf)

ICF-Zertifizierung (International Coach Federation)
Nach der Ausbildung besteht die Möglichkeit eine internationale Zertfizierung Stufe 1 bis Stufe 3 anzustreben. Wir unterstützen Sie dabei (siehe www.coachfederation.ch).

 
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